Macht Stress dünn oder dick?

Von DD-Team | Mrz 2, 2010

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Ganz spontan würde man wohl behaupten das Stress ehr dünn macht. Man steht unter Druck, man leistet viel und das wohl möglich noch ohne Zeit zum Essen.

Bevor wir uns genau dieser Frage annehmen, vielleicht vorweg mal ein paar Fakten zum Thema Stress. Was genau löst bei uns in Stress aus?

Eine ganze Menge, sei es die Freundin die ständig etwas von einem möchte. Der Chef der auf den letzten Drücker noch die Zahlen des letzten Jahres benötigt, die Oma die mal wieder in den Edeka gefahren werden will oder auch die Kinder die  wieder durch das Haus toben als gäbe es kein Morgen. Faktoren gibt es wahrscheinlich mehr als Diäten in diesem Land. Auch wenn dieses wohl größtenteils “Wohlstandsprobleme” sind, darf man das alles nicht unterschätzen.

Aber macht der Stress uns nun dünner? Wir behaupten Nein. Auch wenn in Stresssituationen Hormone ausgeschüttet werden (Adrenalin und Cortisol) welche uns leistungsfähiger machen, können diese uns auf Dauer leider auch schaden. Wer ständig unter Stress steht bekommt schnell Probleme mit dem Schlaf, oder gar ein ausgewachsenes Magengeschwür. Das Problem warum das ganze nun dick  macht ist aber noch ein anderes: Wer unter Druck steht, stellt sich meistens nicht an den Herd um etwas gesundes zu kochen, sondern wandert in den nächsten McDonalds oder Burger King, hier wird dann hastig ein Menü verdrückt und der nächste Hunger folgt schon nach kurzer Zeit.

Das nächste Problem: Stresshormone steigern das Verlangen nach Fett & Zucker, da der Körper daraus halt schnell Energie gewinnen kann (die er ja bei Stress benötigt). Wenn das nun alles zusammenkommt nehmen wir unweigerlich zu.

Wer sich selber nicht sicher ist ob er ein Probleme mit Stress hat: Dieser kleine online Test kann darüber im groben Auskunft geben: Stress – Test online

Und was nun tun? Stress wird es immer geben.

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Natürlich lässt sich Anspannung und Stress nur selten aus dem Leben verbannen, aber mit ein paar einfachen Möglichkeiten, lässt sich die Problematik doch in den Griff kriegen.

Als erstes sollte man versuchen auch in Zeiten wo man viel um die Ohren hat noch auf seine Ernährung zu achten. Muss es doch schnell gehen, sollte es nicht immer McDonalds & Co. sein. Es gibt mittlerweile auch genügend Alternativen, mit durchaus gesundem Fast-Food (zum Beispiel einige Baguettes bei Subways). Muss es bei der Arbeit am PC doch etwas Zucker sein? Lieber zum Brot greifen, auch das gibt unserem Gehirn die Nahrung welches es braucht.

Nach der Arbeit sollte man sich natürlich auch mal Zeit für sich gönnen. Wer in der eignen Wohnung nicht abschalten kann: Ab ins Fitness – Studio, Sport entspannt. Sehr hilfreich ist auch das Erlernen von Autogenen – Training und/oder Yoga. Bücher die einem dieses vermitteln gibt es wie Sand am Meer. Aus eigener Erfahrung können wir folgendes Buch empfehlen:

Das schöne an diesem Buch: Die Übungen sind auf 4 Stück reduziert, was das Erlernen erleichtert. Der Preis von knapp 13 Euro dürfte auch vertretbar sein, vor allem wenn sich der Erfolg erst eingestellt hat.

Nun würden uns natürlich noch eure kleinen Tricks interessieren, welche Rituale oder Aktivitäten habt ihr, die euch bei der Stressbewältigung helfen?


6 Kommentare
  1. unkraut März 2, 2010 20:30

    Cortisol ist ein nettes Hormon…
    vor allem ists kaum was anderes als Cortison

    Und bei Cortison weiß man, dass viele Menschen, die das ne Weile genommen haben, ziemlich aufgedunsen aussehen können.

    Laut wikipedia:
    ” Nebenwirkungen:

    [...]
    in seltenen Fällen lang anhaltendem Schluckauf, erhöhtem Blutzuckerspiegel, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Wassereinlagerung im Gewebe, Vollmondgesicht, [...]”

    Gut, da steht was von seltenen Nebenwirkungen, wirkt vielleicht auf jeden anders.

    Aber das gerade Stress dafür sorgt, dass vermehrt Bauchfett gebildet wird, hört man nicht selten. Und dass gerade dieses Bauchfett ein Risikofaktor für Diabetes ist.

    Wer würde dem Stress nicht gerne einfach davon rennen? (das würd dem Bauchfett vorbeugen :D :P )
    Aber häufig neigt man dann ja wirklich dazu, statt die Beine mehr zu bewegen um den Stress abzubauen, die Kaumuskeln mehr zu bewegen.

    Also für mich ist Sport, und wenn das nicht geht zumindestens ein Spaziergang die beste Lösung gegen Stress. Alternativ halt auch irgendwas körperliches, z.B. “expressiv” malen oder sowas.
    (Ansonsten bin ich Stressesser, wenn der Zeitdruck zu groß wird geht essen leider schneller als Sport =(

  2. Webnews.de März 3, 2010 06:14

    Stress macht er uns dünn oder ehr dick?…

    In diesem Beitrag geht es um die Auswirkungen von Stress. Unterstützt er uns beim Abnehmen oder sor…

  3. Susanne März 3, 2010 07:08

    Ich glaube, man kann nicht pauschal sagen, dass man bei Stress zunimmt. Es gibt genügend Beispiele aus meiner Praxis, die genau das Gegenteil beweisen. Ich kenne genügend Menschen, die unter Stress das essen vergessen und dann abnehmen.

  4. Katja März 3, 2010 10:03

    Ich denke auch, dass man es nicht verallgemeinern kann.
    Sicher spielen entsprechende Stresshormone eine Rolle, aber wenn man das Essen wirklich vergisst, gibt es nichts zum anbauen für den Körper.
    Prinzipiell sollte man aber sicher zusehen, dass man in allem was man tut ausgewogen ist. Egal ob es dabei um Stress, Essen oder Entspannung geht.
    Denn schon die Griechen wussten: Die Dosis macht das Gift.

  5. Julia März 4, 2010 12:36

    Ich denke auch, dass es keine Regel gibt, wie Stress auf den einzelnen Menschen wirkt. In Stresssituationen können die einen nichts essen, die anderen dafür denken nur an Essen. Und wenn man viel isst, vor allem Süßigkeiten, nimmt man zu.

  6. Julia März 5, 2010 08:39

    Ich selbst nehme bei großem Stress immer nur ab, denn ich komme dann kaum noch dazu, zu essen und so gibt es auch nichts, was angesetzt werden kann. Zudem habe ich eigentlich nie Süßigkeiten im Haus, also fällt diese Gefahr weg.

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