Nachdenken über die „Leckerbissen“

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1 Antwort

  1. Ilona Zubrod sagt:

    Mag sein, dass Garnelen und Räucherlachs ein gesünderes Image als Schokolade haben, aber reicht das aus, dass sie auch als „Belohnung“ besser geeignet sind.
    Essen als Belohnung, egal was, ist auf Dauer keine gute Strategie.

    Seelentröster
    Den Beinamen Seelentröster hat die Schokolade wahrscheinlich nicht bekommen, weil noch ein paar Vitamine in Mikrogrammspuren enthalten sind, die vielleicht gut für unsere Nerven wären. Wohl eher war das eine Sache von jahrelangem Training. Als Kind gab es vielleicht etwas Süßes, wenn Sie brav waren. Es gab ein Überraschungsei zum Trost, weil der süße Nachbarsjunge lieber mit ihrer besten Freundin in den Kindergarten gehen wollte. Von Oma gab es schon mal eine Tafel Schokolade, weil der Haussegen wegen einer fünf in Mathe schief hing. Dann gab es eine Familienpackung Eis, weil alle zur Party durften – nur Sie nicht. Später gab es eine Tüte Gummibärchen, weil ihr Chef nur schlechte Laune verbreitet hat. Und manchmal gibt es eine Extraportion Mousse au chocolat, weil in der Umkleidekabine wieder mal die Hose in Größe 40 nicht gepasst hat. Und den Rest kennen Sie ja.

    Es geht auch anders
    Je eher es uns bewusst wird, wie Gefühle und Bedürfnisse unser Essverhalten beeinflussen, desto früher ist es möglich Stimmungen anders auszuleben.
    Ilona Zubrod (Ernährungsberaterin für http://www.bewusst-waehlen.com)

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